Großeinsatz an Grundschule Grohnde für Feuerwehr und Rettungsdienst
Um 11:44 Uhr heulten die Sirenen und piepten die Meldeempfänger. Die Feuerwehr Grohnde und die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Kirchohsen wurden zum Brandort gerufen.
Die erste Meldung lautete: "Feuer in Grundschule Grohnde"
Diese Meldung ließ nichts Gutes erahnen. Beim Eintreffen der Feuerwehr Grohnde stand noch nicht fest ob wirklich alle Schüler aus dem Gebäude waren, da ein Klassenbuch nicht aufzufinden war. Somit wurde vom Einsatzleiter Willi Pflughaupt die Alarmstufe auf "Feuer 2" erhöht. Dies hieß Alarm für die Feuerwehren Kirchohsen, Lüntorf, Welsede und Ohr. Außerdem waren zahlreiche Fahrzeuge vom Rettungsdienst vor Ort. Nachdem kurz in jeden Raum nachgeschaut wurde, konnte sich die Feuerwehr auf das löschen konzentrieren. Das Feuer war in einer Teeküche im Lehrerzimmer ausgebrochen. Das Lehrerzimmer wurde durch den Brand völlig zerstört. Andere Räume der Schule waren nicht betroffen. Auch der Brandrauch drang nicht in andere Räume ein, da alle Türen vorbildlich geschlossen wurden.
Zwei Angriffstrupps der Feuerwehr Grohnde gingen unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Nachdem eine Notentrauchung durchgeführt wurde, konnte der Brandherd schnell lokalisiert und gelöscht werden. Das Brandgut wurde aus dem Brandraum nach draußen befördert. Die Deckenverkleidung wurde teilweise entfernt um ausschließen zu können, dass sich noch Brandnester darüber befinden. Auch die Wärmebildkamera der FTZ kam zum Einsatz. Im weiterem Einsatzverlauf kamen noch mehrere AGT-Trupps der Feuerwehr Kirchohsen in den Einsatz.
Vorbildliches Verhalten von Schülern
Laut Schülern wurde der Brand von zwei Schülern entdeckt, die aus Strafmaßnahme den Klasseraum verlassen mussten. Diese beiden Schüler haben den Brandgeruch und den Brandrauch entdeckt und sofort ihr Klasse informiert. Dadurch konnten die Lehrer weitere Maßnahmen einleiten und somit ein weiterer Schaden verhindert werden.
Die Schüler wurden in der Sporthalle betreut. Ein Notarzt kümmerte sich um die Schüler. Alle Schüler waren unverletzt und konnten nach Hause entlassen werden.